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Erica Wolfe-Murray, Business-Expertin, verrät Ihnen nützliche Tipps für die Eröffnung Ihres eigenen (mobilen) Friseur- oder Kosmetiksalons nach dem Abschluss Ihrer Ausbildung.

Sie träumen von Ihrem eigenen Salon? Oder möchten einen mobilen Salon gründen und von flexiblen Arbeitszeiten profitieren?

Die Eröffnung des eigenen Salons ist eine enorme Verpflichtung. Nehmen Sie sich Zeit, um darüber nachzudenken, ob dies wirklich das Richtige für Sie ist, wenn Sie Ihre Ausbildung abgeschlossen haben.

Die führende Geschäftsfrau und Business-Expertin Erica Wolfe-Murray, hat hunderten Kleinunternehmen auf die Sprünge geholfen. Sie weiß: „Es kommt auf die Persönlichkeit an. Manche sind Selbststarter und können es kaum erwarten, ihr eigenes Unternehmen zu gründen und zu leiten. Andere hingegen ziehen es vor, ihre Karriere in einem etablierten Salon zu beginnen. Bei der Entscheidung, ob man seinen eigenen Salon gründen sollte oder nicht, muss man dies unbedingt berücksichtigen.“

Hier sind acht Tipps von Erica Wolfe-Murray zur Gründung eines Friseur- und Kosmetiksalons.

1. Bestimmen Sie die Art von Unternehmen

Nach Ihrer Friseur- und Kosmetikausbildung haben Sie einige Optionen:
• Sie können einen mobilen Salon oder einen Salon in Ihren eigenen vier Wänden gründen.
• Sie können freiberuflich arbeiten oder einen Stuhl in einem Salon mieten.
• Sie können Ihren eigenen Salon eröffnen.

„Aber auch eine Kombination ist vorstellbar“, so Erica Wolfe-Murray. „Sie könnten beispielsweise vier Tage die Woche in einem Salon arbeiten und die restliche Zeit Ihren mobilen Salon betreiben. Es gibt keine Einheitslösung. Wenn Sie nach der Ausbildung in einem Salon arbeiten, profitieren Sie sicherlich von den erfahrenen Kollegen um Sie herum.“

Wenn Sie Ihren eigenen Salon eröffnen möchten und Räumlichkeiten mieten, müssen Sie einiges bedenken, so Erica Wolfe-Murray. „Der Schritt zum eigenen Salon ist gewaltig. Aber viele Läden stehen leer im Moment und die Städte, Gemeinden und Hauseigentümer möchten unbedingt die Räumlichkeiten füllen. Für die Eröffnung Ihres eigenen Salons brauchen Sie ein gutes finanzielles Polster für Anzahlungen, Ausrüstung etc. Das sollten Sie unbedingt bedenken, wenn Sie Ihr eigenes Unternehmen gründen möchten.“

2. Informieren Sie sich

Während Ihrer Friseur- und Kosmetikausbildung haben Sie sicherlich erfahren, wie wichtig es ist, sich zu informieren. Und genauso wichtig ist eine gründliche Recherche, wenn Sie überlegen, Ihren eigenen Salon zu eröffnen.

„Bevor Sie sich für Räumlichkeiten entscheiden, müssen Sie die Gegend recherchieren“, empfiehlt die Business-Expertin. „Wie viel Konkurrenz-Salons gibt es bereits in der Gegend? Füllt Ihr Angebot vielleicht eine Nische im Markt? Recherchieren Sie gründlich. Handeln Sie nicht voreilig, sondern nehmen Sie sich Zeit zum Nachdenken. Wägen Sie auch ab, ob die aktuelle Wirtschaftslage in Ihrer Gegend günstig ist. Die Menschen in Ihrer Stadt erachten Besuche im Friseur- und Kosmetiksalon vielleicht derzeit als etwas Unwichtiges, auf das sie im Moment gut verzichten können. Um erfolgreich zu sein, müssen Sie all diese Aspekte berücksichtigen.“

3. Seien Sie flexibel

Nachdem Sie etwas recherchiert haben, kann es sehr gut sein, dass Sie Ihre ursprüngliche Geschäftsidee neu überdenken und etwas anpassen müssen. „

Es kann sein, dass einfach keine Nachfrage nach Ihrer Idee besteht“, warnt die Business-Expertin. Aber während Ihrer Recherche stolpern Sie vielleicht über eine andere Idee, die für Sie in Frage kommt. Seien Sie flexibel und passen Sie Ihr Geschäft an den lokalen Markt an.“

„Ein Finanzplan hört sich kompliziert an, ist aber im Wesentlichen nichts anderes als ein Haushaltsbudget. Jeder, der seine Finanzen im Griff hat, kann ein Unternehmen führen.“

4. Verfassen Sie einen Businessplan

Das Verfassen eines Businessplans ist ein wesentlicher erster Schritt, bevor Sie Ihr Unternehmen eröffnen. Laut Erica Wolfe-Murray sollte dieser Folgendes umfassen:

Details über Sie ... „Wer Sie sind, Ihre Leidenschaften und Kompetenzen. Eine schüchterne Person, die einen mobilen Salon eröffnen möchte, könnte auf Schwierigkeiten stoßen. Ist jemand offener und mutiger, ist es wahrscheinlich, dass diese Person mehr Erfolg hat. Berücksichtigen Sie Ihren Hintergrund, Ihre Interessen, mit welcher Art von Kunde Sie gern zusammenarbeiten. All das gehört in Ihren Businessplan.“

Eine SWOT-Analyse ... „Eine SWOT-Analyse – die Stärken (Strengths), Schwächen (Weaknesses), Chancen (Opportunities) und Risiken (Threats) ermittelt – darf in Ihrem Businessplan nicht fehlen. Sie müssen wissen, wer Sie sind und wo Ihre Stärken liegen, auf denen Sie Ihr Geschäft aufbauen werden.“

Der breitere Kontext ... „Wie sieht derzeit die lokale, nationale und internationale Marktlage aus? Welche Trends gibt es, wer ist Ihre Konkurrenz und wie können Sie sich gegen sie behaupten. All diese Infos spielen eine Rolle für die Ermittlung Ihrer Chancen und Risiken während der SWOT-Analyse.“

Ihre Vision ... „Wenn Sie all das gemacht haben, sollten Sie in der Lage sein, Ihre Vision in vier oder fünf Punkten festzuhalten. Was soll Ihr Geschäft sein? Auf Grundlage dieser Vision können Sie dann sagen: ‚Dies ist mein Angebot‘. Sie müssen all diese Überlegungen anstellen, bevor Sie überhaupt über das Finanzielle nachdenken.“

5. Kennen Sie Ihre Finanze

Wenn Sie Ihren Markt, die Größe Ihrer Zielgruppe und Ihre Stärken kennen, können Sie sich dem Finanziellen zuwenden. „Sie haben zwei Möglichkeiten, sich Geld zu beschaffen: Eigenkapital oder Fremdkapital“, fasst Erica Wolfe-Murray zusammen. „Wenn Sie noch ganz am Anfang Ihrer Karriere stehen, ist es vielleicht nicht so einfach, sich Geld bei einer Bank zu leihen. Aber vielleicht können Ihnen Freunde oder Angehörige aushelfen. Leihen Sie sich nur das Nötigste, um Ihre Schulden so gering wie möglich zu halten.“

Sie müssen sich auch über die Unternehmensform Gedanken machen. Möchten Sie freiberuflich arbeiten oder eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung gründen. Und vergessen Sie keinesfalls, dass Sie Steuern auf Ihr Einkommen zahlen müssen. Erica Wolfe-Murray nutzt eine App Taxo’d, mit der Freiberufliche Ihre Finanzen besser nachvollziehen können und stets wissen, wie viel Steuern sie zahlen müssen.

6. Kennen Sie Ihre Kosten ... und legen Sie Ihre Preise festh2>

Die Preisfestlegung ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg hin zu Ihrem eigenen Salon. Aber Sie können nicht einfach dieselben Preise verlangen, wie Ihre Konkurrenz.

„Sie können Ihre Preise nur festlegen, wenn Sie Ihre Kosten kennen“, weiß die Business-Expertin. „Wie hoch sind die Betriebskosten für einen mobilen Salon? Sie brauchen ein Auto, Ausrüstung und Produkte: Berechnen Sie Ihre täglichen Kosten. Anschließend müssen Sie überlegen, wie viele Termine Sie pro Tag benötigen.“

„Die Termine müssen Ihre täglichen Betriebskosten decken. Und natürlich müssen Sie Gewinn machen, um Ihren Lebensunterhalt zu bezahlen. Ein Finanzplan hört sich kompliziert an, ist aber im Wesentlichen nichts anderes als ein Haushaltsbudget. Jeder, der seine Finanzen im Griff hat, kann ein Unternehmen führen.“

7. Denken Sie an Versicherung und die rechtlichen Aspekte

Die Eröffnung eines eigenen Unternehmens involviert jede Menge Papierkram. Sie brauchen eine Versicherung und müssen sicherstellen, dass Sie alle Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinien einhalten.

Darüber hinaus müssen Sie sich mit der DSGVO auseinandersetzen und wissen, warum der Schutz der personenbezogenen Daten Ihrer Kunden wichtig ist. „Gehen Sie in Sachen Versicherung und Sicherheit keine Kompromisse ein“, warnt Erica Wolfe-Murray. „Vergewissern Sie sich, dass Sie ausreichend versichert sind, falls etwas schiefgeht, Sie zum Beispiel versehentlich Lotionen auf einen sehr teuren Teppich vergießen.“

Außerdem rät sie, die persönliche Sicherheit nicht zu vernachlässigen, insbesondere wenn Sie zu Kunden nach Hause gehen. The Suzy Lamplugh Trust bietet jede Menge Tipps für die persönliche Sicherheit.

8. . Perfektionieren Sie Branding und Marketing

Der Name Ihres Geschäfts ist sehr wichtig. Wenn Sie den falschen Namen auswählen, sprechen Sie vielleicht Ihre Zielgruppe nicht an. „Wenn Sie Ihren eigenen Salon eröffnen, dann drei oder vier weitere gründen und Ihr Geschäft anschließend verkaufen möchten, sollten Sie nicht Ihren eigenen Namen verwenden“, warnt die Expertin. „Denn ansonsten verkaufen Sie am Ende Ihren eigenen Namen.“

Überlegen Sie sich stattdessen einen Namen, der dem USP (Unique Selling Point) Ihres Unternehmens entspricht. Um Kunden auf sich aufmerksam zu machen, braucht es Marketing. Seien Sie in den sozialen Medien präsent und unterschätzen Sie keinesfalls das Potenzial der Mundpropaganda.

„Wenn Sie einen mobilen Salon eröffnen, müssen Sie sich Kunden vorstellen und sie darüber informieren, was Sie anbieten und Ihnen deutlich machen, warum sie bei Ihnen einen Termin buchen sollten. Wenn Sie einen erfolgreichen mobilen Salon betreiben, werden Sie Ihre Kundinnen vermutlich hauptsächlich durch persönliche Empfehlungen gewinnen.“

Erica Wolfe-Murray hat gerade ihr Business-Buch Simple Tips Smart Ideas herausgebracht.

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