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RESERVIERT FÜR PROFIS

Sie haben Ihre Ausbildung absolviert und stehen nun vor dieser schwierigen Entscheidung? Lesen Sie unsere Expertentipps und wägen Sie Ihre Optionen ab.

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben einen wichtigen Meilenstein in Ihrer Karriere als Friseur*in und Kosmetiker*in gemeistert. Während Sie Ihre gesamte Energie in Ihre Ausbildung gesteckt haben, ist es nun an der Zeit, über Ihre Zukunft nachzudenken.

Die Entscheidung, ob Sie für einen Salon arbeiten oder sich gleich selbstständig machen, liegt bei Ihnen. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir einige nützliche Tipps für Sie zusammengestellt.

Angestellt im Salon

Regelmäßiges Einkommen und Teamarbeit – diese Vorstellung gefällt Ihnen? Dann könnten Sie sich in einem Salon sehr wohl fühlen.

Vorteile des Angestelltendaseins

  1. Regelmäßiges Einkommen
    Angestellt in einem Salon profitieren Sie von einem regelmäßigen Monatseinkommen. Sie müssen auch kein Geld für Ihre Steuern zur Seite legen. Ihr Arbeitgeber wird sich darum kümmern.
  2. Sie haben Anspruch auf Kranken-, Urlaubs- und Elterngeld
    Außerdem steht Ihnen Urlaubsgeld zu. Wenn Sie krank sind, haben Sie außerdem Anspruch auf Krankengeld. Darüber hinaus erhalten Sie Elterngeld.
  3. Teamarbeit
    Wenn Sie in einem Salon arbeiten, sind Sie Teil eines Teams. Sie arbeiten mit Kolleginnen und Kollegen zusammen, mit denen Sie sich (hoffentlich) gut verstehen und von denen Sie lernen können.
  4. Kontinuierliche Weiterbildung
    Ihr Salon bietet eventuell Weiterbildungsmöglichkeiten oder Schulungstage an. In jedem Falle wird Ihr Salon davon profitieren, in Ihre kontinuierliche Weiterbildung zu investieren.
  5. Sie arbeiten für eine etablierte Marke
    Nach Ihrer Ausbildung zum Friseur- oder Kosmetikprofi ist es gar nicht so leicht, sich selbstständig zu machen und eigene Kunden zu finden. Wenn Sie für einen Salon arbeiten, profitieren Sie von der bereits etablierten Marke, den bestehenden Kunden und dem aufgebauten Ruf. Sie können sich also voll und ganz auf die Erweiterung Ihrer eigenen Kompetenzen im Salon konzentrieren.
„Das Beste am Selbstständigsein? Man selbst hat das Sagen!“

Nachteile des Angestelltendaeins

  1. Ihr Verdienstmöglichkeiten sind begrenzt
    Als Angestellte*r bekommen Sie Ihr Gehalt jeden Monat auf Ihr Bankkonto ausgezahlt. Das Einstiegsgehalt wird aber sicherlich nicht sehr hoch sein. Es liegt in der Regel bei etwa 1.600 Euro im Monat.
  2. Sie arbeiten nach Dienstplan
    Wenn Sie in einem Salon arbeiten, verfügen Sie über keinerlei Flexibilität. Ihr Vorgesetzter legt fest, wann Sie arbeiten. Manchen kommt dies gelegen. Andere hingegen wünschen sich mehr Freiheit und möchten über ihre Arbeitszeiten mitbestimmen.
  3. Keine Produktauswahl
    Während Ihrer Ausbildung sind Sie vielleicht einigen Produkten begegnet, die Ihnen wirklich gefallen. Wenn diese aber nicht in Ihrem Salon verwendet werden, können Sie sie nicht benutzen. Neue Produktreihen auszuprobieren ist toll, aber die mangelnde Auswahl kann frustrierend sein.
  4. Wenig Abwechslung
    Wünschen Sie sich einen Alltag, der Ihnen viel Abwechslung bietet? Dann ist die Arbeit in einem Salon vielleicht nicht das Richtige für Sie. Als Selbstständige*r können Sie Ihren Alltag nach Lust und Laune variieren.

Sich selbstständig machen

Sie wünschen Sie Flexibilität? Dann machen Sie sich selbstständig.

Umfrageergebnissen des britischen Friseur- und Kosmetik-Fachverbands National Hairdressing and Beauty Federation (NHBF) zufolge sind über 54 % der Friseure selbstständig. In der Beautybranche liegt die Zahl sogar bei 57 %.

Vorteile des Selbstständigendaseins

  1. Sie bestimmen Ihre Arbeitszeiten
    Wenn Sie eine Familie und Kinder haben, wäre es doch sehr vorteilhaft, wenn Sie Ihre Arbeitszeiten nach Ihren Kindern richten können, nicht wahr? Oder möchten Sie nach Ihrer Ausbildung an bestimmten Tagen arbeiten? Als Selbstständige*r legen Sie Ihre Arbeitszeiten fest. Diese Flexibilität ist für manche Menschen ein großer Vorteil und kann der entscheidende Faktor für die Entscheidung sein, ob sie freiberuflich tätig werden oder nicht.
  2. Sie legen Ihre Preise fest
    Geld verdienen spielt eine wichtige Rolle, wenn Sie am Anfang Ihrer Karriere stehen. Als Selbstständige*r erhalten Sie kein festes Monatsgehalt. Dies mag anfangs etwas abschrecken, aber Sie werden schnell merken, dass Ihrem Verdienst keine Grenzen gesetzt sind! Sie können Ihre Preise selbst festlegen und auf Ihr gewünschtes Finanzziel hinarbeiten.
  3. Sie haben vollkommene Flexibilität
    Ihnen gefällt es, als Zeitarbeitnehmer zu arbeiten? Oder möchten Sie lieber ein paar Tage die Woche einen Stuhl in einem Salon anmieten und an den anderen Tagen als mobile*r Friseur*in arbeiten? Wenn Sie selbstständig sind, können Sie frei entscheiden, wo, wie und wann Sie arbeiten. Gewinnen Sie Kunden, halten Sie die Augen auf für neue Möglichkeiten ... und finden Sie heraus, was Ihnen am besten gefällt.
  4. Sie sind Ihr eigener Chef
    Das Beste am Selbstständigsein ist sicherlich, dass Sie Ihr eigener Chef sind. Sie können über Ihre Marke und Alleinstellungsmerkmale entscheiden und bestimmen oder welche Services Sie welchen Kunden anbieten. Aber Chef zu sein geht auch mit einigen Herausforderungen einher. Deswegen dürfen Sie niemals Ihre Geschäftsziele aus den Augen verlieren. Darüber hinaus müssen Sie sich selbst um Ihre Weiterbildung kümmern. Und speichern Sie unseren Inspirationen Blog als Favorit. Hier finden Sie Expertentipps zu den verschiedensten Themen, von Social-Media-Tipps bis hin zur Aufnahme von Dermaplaning in Ihr Serviceangebot.
  5. Freie Produktauswah
    Von Haarfarben und Gelen über Nagellacke und Hautpflegeprodukten, Sie entscheiden, welche Produkte Sie verwenden. Wenn Sie selbstständig sind, können Sie die Produkte nutzen, die Ihnen gefallen. Bei einer derart großen Auswahl, stehen Sie jedoch vor der Herausforderung, Ihre Favoriten auszuwählen ...

Nachteile des Selbstständigendaseins

  1. Selbstständig sein kann manchmal einsam sein
    Selbstständig arbeiten mag viele Vorteile bieten, ist aber auch manchmal einsam. Ihnen stehen aber Beratung und Expertenhilfe zur Verfügung. Und natürlich helfen wir Ihnen auch. In unserem Student Hub finden Sie eine Vielzahl an Artikeln und Videos, die während und nach Ihrer Ausbildung sehr hilfreich sein können.
  2. Sie müssen eigene Kunden finden
    Ein Salon verfügt bereits über eine etablierte Kundenbasis. Wenn Sie sich aber selbstständig machen möchten, fällt die Kundenakquise in Ihren Verantwortungsbereich. Dies mag anfangs sehr abschreckend sein.
  3. Kein Urlaubs- oder Krankengeld
    Wenn Sie sich zwischen Angestellt- und Selbstständigsein entscheiden, sollten Sie sich genau darüber informieren, worauf Sie einen Anspruch haben. Als Selbstständige*r erhalten Sie beispielsweise kein Urlaubs- oder Krankengeld. Dies müssen Sie in Ihrem Finanzplan berücksichtigen, damit Sie sich dafür entscheiden, was am besten für Sie ist.
  4. Enorme Verantwortung
    Von Covid-19-Sicherheitsmaßnahmen bis hin zum Umgang mit schwierigen Kunden – Sie sind für alles zuständig. Wenn Sie sich gerade erst selbstständig gemacht haben, erscheint die Verantwortung enorm. Sie sind auch dafür verantwortlich, Ihre Jahresabschlüsse einzureichen, Ihre Steuern und Rechnungen zu bezahlen, Ihre Lagerbestände aufzufüllen und Ihren Cashflow zu verwalten. Außerdem müssen Sie Ihre Versicherung und alles andere, was mit der Führung Ihres eigenen Geschäfts verbunden ist, im Griff haben.
Was tun Sie für Ihre geistige Gesundheit? Reden Sie mit auf @ProDuoDeutschland